Welt: Die Völker Iltorans
Elfen
Elfen bevölkern die im Süden von Iltoran befindliche Halbinsel Inotyl.
Über dieses Volk ist recht wenig bekannt, doch es wird gesagt, dass sie ein Alter erreichen können, das mehrfach so lang ist wie das eines Menschen. Manche behaupten sogar, Elfen seien unsterblich.
Elfen unterscheiden sich äußerlich kaum von Menschen. Typisch sind aber Spitze ohren und elegante Kleidung. Aufwendige Frisuren oder offene lange Haare sind auch oft zu beobachten.
Auf der Katras-Ebene und im Nordland trifft man des öfteren auf Angehörige des Elfenvolkes. Diese Elfen sind meistens hoch gebildet und verstehen viel von der Tier- und Pflanzenwelt von Iltoran.
Die Elfen von Inotyl haben die besten Kräuterkundler und Alchemisten von ganz Iltoran hervorgebracht, auch in der Bearbeitung von Holz und in der Herstellung von Schmuck sind die Elfen sehr begabt.
Das am wenigsten von Elfen ausgeübte Handwerk ist die Schmiedekunst, Metall findet jedoch auch auf Inotyl verwendung.
Es gibt keine einheitliche Religion der Elfen; die meisten sind Atheisten oder beten zu den Geistern der Natur.
Die meisten Elfen, die nördlich der großen Halbinsel leben, sind bereits zum Ogonismus konvertiert und dienen der Göttin Kisha als Priester.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Elfen ein friedliches Volk sind, doch fast jeder von ihnen versteht sich auf einfache Magie und den Umgang mit Pfeil und Bogen oder tödlichen Nahkampfwaffen, was sie keinesfalls zu leichter Beute macht.
Die Elfen sind Orks und Trollen gegenüber meistens feindlich eingestellt, Zwerge mögen sie nicht und Menschen halten sie schlichtweg für unter ihrer Würde.
Die Politik der Elfen kennt keine zentrale Führung. Jeder Personenverband des spitzohrigen Volkes wird von einem Rat angeleitet, der aus zuvor von allen betroffenen Bürgern gewählten Elfen besteht.
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Westmenschen, Katras-Menschen, Mittelländer
Vor langer Zeit kamen die Westmenschen mit Schiffen von ihrem westlich gelegenem Heimatkontinent Mornas nach Iltoran und erbauten an der Westküste die Städte Steinhelm und Gandria.
Die Westmenschen, oder auch Katras-Menschen gennant, sind ein sehr vielseitiges Volk.
Sie können von allem etwas, aber nichts perfekt.
Die meisten von ihnen sind Bauern oder Handwerker und haben nur wenig Mittel, um sich durchs Leben zu schlagen.
Die Westmenschen gehören fast ausschließlich dem Ogonismus an und die Priester dieser großen Religion sind die größten Magier der Mittelländer.
Zwar gibt es auch Magier, die keine Priester oder Mönche sind, doch müssen diese strenggläubig dem Ogonismus folgen, da dieses Volk die Magie als göttliche Gabe betrachtet und Zauberkundige, die nicht dem Dreigötterglauben angehören als Ketzer bezeichnet.
Die Menschen von Katras folgen einer langen Tradition von Königen und Königinnen.
Der Monarch hat eine sehr große Macht, die lediglich durch den Orden von Gandria eingeschränkt wird.
Weltliche und religiöse Führung sind theoretisch streng getrennt, doch der Orden von Gandria erhebt immer wieder Ansprüche auf Gebiete mit heiligen Orten.
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Nordmenschen
Die Nordmenschen leben schon sehr lange auf Iltoran.
Sie sind an das harte Leben im kalten Gebirge gewöhnt und sind nicht nur hart gesotten, wenn es um Temperatur geht.
Magiebegabung ist selten bei den Nordmenschen, und äußert sich bei ihnen meistens in Form von Schamanismus, dafür sind sie furchterregende Axtschwinger, die man nicht unbedingt zum Nahkampf herausfordern sollte.
Die Nordmenschen lehnen den Ogonismus ab und die meisten von ihnen glauben an Naturgeister oder betreiben Ahnenkult.
Der Großteil der Nordmenschen lebt als Polis in und um die Stadt Firnsteyn herum und wird vom Heer regiert.
Der Rest des Volkes besteht aus Klans und Herzogtümern, die sich fast immer im Krieg miteinander befinden.
Das Nordland ist übersäht von kleinen Dörfern, die fast immer das Zuhause eines einzigen Stammes sind.
Das Handwerk des Nordens ist die Jagd und die Leder- und Fellbearbeitung.
Auch sind Nordmenschen keine schlechten Schmiede und man sieht oft, dass jeder einzelne eine ganze Reihe von nützlichen Werkzeugen mit sich führt.
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Zwerge
Die Zwerge leben zurückgezogen im Quamaralgebirge, wo sie Metalle und Edelsteine aus ihren Mienen bergen und ihr riesiges Tunnelsystem ausweiten.
Die Hauptstadt des Zwergenvolkes ist Steinrigge, das Portal zwischen Katras – Ebene und unterirdischem Reich. Andere große Städte der Zwerge sind nicht bekannt.
Die Zwerge sind größtenteils unreligiös, doch gibt es unter ihnen auch den einen oder anderen Ogonisten oder Anhänger der Nordmanns-Religion.
Das Volk der Zwerge ist sehr selten in Kriege verwickelt, doch lässt sich der einzelne von ihnen schonmal zu der einen oder anderen Gewalttat hinreißen.
Was das Handwerk angeht sind Zwerge Meister in fast allen Gebieten. Ausnehmen kann man da die Bearbeitung von Holz und Leder, doch wenn es um Steinmetzarbeiten oder Rüstungsschmiede geht, sind sie nicht zu übertreffen.
Wie das Reich der Zwerge geführt wird ist unklar. Die bisher außerhalb des Quamaralgebirges Gesichteten des bärtigen Volkes mit dem kleinen Wuchs, waren, was diese Angelegenheit betrifft, sehr schweigsam.
Außerdem scheint jeder von ihnen, der das Tunnelreich verlässt, sein eigener Herr zu sein.
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Orks
Im Mittelland und im Nordland gibt es so gut wie gar keine Orks, von Inotyl sind sie vollkommen verdrängt worden.
Man trifft nur äußerst selten auf einen Ork, und ein Ork kommt meistens allein, obwohl dieses Volk sich meistens in Stammesgemeinschaften organisiert.
Im Ostland, hinter dem Gebirge der Zwerge wird die Wüste fast ausschließlich von Orks und ihren verbündeten, den Trollen, bewohnt, doch von dort kommt selten einer in den Westen.
Die meisten Orks sind primitiv, doch sollte man sie nicht unterschätzen, da ihr Körperbau ihnen erlaubt, viele Schläge einzustecken, bevor sie sich zurückziehen müssen.
Hinzu kommt, dass sie gerne große Wuchtwaffen benutzen oder mit rostigen Beilen und Kurzschwertern den Gegner zerreißen.
Es gibt auch einige etwas zivilisiertere Orkstämme, die sogar Handel mit den Westmenschen treiben, diese Stämme leben an den Pässen, die nach Osten hin über das Quamaralgebirge führen.
Eine Unterart der Orks sind die Goblins.
Sie haben ebenso die typische grüne Farbe, doch sind sie sehr klein und schnell und verstehen sich mehr auf List und Feigheit, als auf brutalen Kampf.
Orks werden fast überall als die großen Feinde der drei Reiche angesehen und daher fast immer gnadenlos bekämpft.
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Trolle
Die Trolle leben in der östlichen Wüste, friedlich im Bündnis mit den Orks.
Über sie ist nicht viel mehr bekannt, außer, dass sie groß und stark und noch dümmer sind als die Orks.
Von sich aus sind Trolle ein eher weniger kriegerisches Volk, doch führt ihre extreme Leichtgläubigkeit oft dazu, dass sie in kämpferischen Angelegenheiten von Anderen eingespannt werden, z.B. um die Orks im Kriegsfall zu unterstützen.
Handwerklich sind die Trolle vollkommen unbegabt und sind stolz, wenn sie es schaffen, ohne Hilfe von Mitgliedern klügerer Völker, einen Lendenschurz aus Leder herzustellen.