Welt: Orden von Gandria/Ogonismus
Der Orden:
Der Gandria – Orden ist ein Magierorden der Ogonisten der Katras – Ebene.
Er wurde in der Menschenstadt Gandria gegründet.
Der Orden brachte die mächtigsten Magier Iltorans und die berühmtesten Paladine hervor.
Die Anhänger des Ordens dienen Ogon, sowie den anderen Göttern, Kisha und Xornog.
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Der Schöpfungsmythos Ogons
Ein Auszug aus den Schriften des Balda von Hirsch,
in Ogons Namen Hohepriester des Ordens,
Mitglied des Hohen Rates und Märtyrer
Am Anfang schuf Ogon, der Große, sich selbst.
Zunächst war er damit sehr zufrieden, doch schnell wurde dem Stärksten klar,
dass ihm etwas fehlte.
Ogon, der Mächtige, sehnte sich nach Halga, der Erde.
Der höchste Aller, Ogon, suchte überall, aber er fand nur sich selbst.
Ogon, der Edle, bemerkte, dass dort nichts anderes war und folgerte, dass er somit auch nichts war.
Aber wenn er nichts war und es nichs Anderes gab, musste der Tapferste, Ogon,
zugleich auch alles sein.
Somit hatte er Halga bereits erschaffen.
Sie existierte durch ihn in ihm.
Ein Gedanke Ogons, dem Gewaltigen, reicht aus,
um Welten zu zerbersten und Universen zu erschaffen.
Der allmächtige Ogon lenkt und belebt alles, da alles ein Teil von ihm ist,
und kein Wesen auf Halga weilend kann seine Wege ergründen.
Mit Halga zusammen schuf Ogon, der Gutmütige, zwei Kinder:
Xornog, Mond und Gott der Nacht, und Kisha, Sonne und Göttin des Tages.
Ihre Aufgabe ist es, sich um die Belange der Menschen zu kümmern und ihrer Mutter ein Licht zu sein.
Xornog, Herrscher der Nacht, ist ein Symbol aller Diebe, Mörder und Huren.
Grausam und stolz lässt er die Menschen sich bekriegen.
Dagegen steht Kisha, Wächterin des Tages, für alles Gute und Schöne.
Als helfende Hand steht sie allen Schwachen und Kranken zur Seite.
Doch trotz Allem unverfeindet schaffen sie gemeinsam ein Gleichgewicht, dessen Ogon, der Gerechte, sich erfreut.
Um Halga des Tags in ein weißes Gewand von Wolken zu kleiden und des Nachts durch die Sterne ihre Schönheit zu beleuchten, wurde von Ogon, dem Weisen, der Titan Zoidberg geschaffen, der Hüter Halgas und Freund der Waldvölker.
Um den Menschen die Existenz Ogons zu erklären und ihnen geistigen Beistand zu leisten, schuf der Übermächtige den Orden, zu dem die Priester und die Paladine gehören.
Ihm gab er das Wissen über die Magie.
(…welches im Laufe der Zeit auch in die Hände von Freflern und Ungläubigen gelangt ist und von jenen Heiden missbraucht wird. Anmerkung von Balda)
Doch schon seit jeher ist es die Aufgabe der Paladine, den Orden mit dem Schwert zu verteidigen.
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Die drei Götter
Ogon
Ogon steht für Augleich und Gerechtigkeit.
Er sorgt dafür, dass weder das Gute noch das Böse zu stark werden, da dies entweder den Verlust der Freiheit durch absolute Ordnung und Frieden auf der einen Seite,
oder das Todbringende Chaos auf der anderen Seite bedeuten würde.
Ogon hält die Entwicklung in Gange, erhält das Leben, welches Kisha schenkt eine gewisse Zeit, bevor Xornog es sich nehmen darf und hält seine Hand schützend über die von ihm geschaffene,
in ihm existierende Welt.
Kisha
Kisha ist die Tochter von Ogon und Halga.
Sie ist das Symbol des guten und erscheint als Sonne am Himmel.
Sie gibt und schützt das leben und heilt und hilft den Menschen.
Xornog
Xornog ist als Mond am Himmel zu sehen und steht für alles Böse.
Er ist der Schutzpatron der Diebe, Mörder und Huren und nimmt Leben, Liebe und Freundschaft wo er kann.
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Die Sterblichkeit der Menschen
Nach Arnulf von Hirsch, dem ersten Priester
Nach vollendung der Welt waren die Menschen noch unsterblich, was sie von den Tieren unterschied, hatten dafür aber keine Sprache oder besondere Intelligenz.
Sie waren seelenlos, als der Große, der Weise, ihnen das Leben schenkte.
Zudem war Kisha zu dieser Zeit ständig am Himmel zu sehen, sodass immerzu Tag war und die Sonne auf die friedliche, sorglose Welt hinabsah.
Kisha, die Göttin des Lebens und des Lichts, lag im Streit mit den anderen Göttern, weshalb diese nicht mehr mit ihr sprechen wollten.
Auch der Titan Zoidberg hatte sich ihr abgewand und beschritt nun seinen eigenen Pfad.
Da der Göttin schnell langweilig wurde, kam sie also auf die Idde, den Menschen Seelen zu geben, um so zumindest einigermaßen gottesgleiche Gesellschaft zu haben.
Den Menschen wurden also Seelen eingehaucht, wodurch sie das Sprechen lernten, intelligent wurde und anfingen, die Welt zu verstehen.
Sie begannen, Häuser und Tempel zu bauen, und Kisha, die als Sonne am Himmel stand, anzubeten.
Kisha lehrte sie ihre Weisheit und die Menschen erfuhren neue Gefühle wie Liebe und Freundschaft.
Doch der Fortschritt brachte auch Schlechtes mit sich.
Die Niederen wurden gierig und bösartig, sie bestahlen und betrogen einander und wendeten sich mit der Zeit von Kisha ab.
Sie vergaßen gar vollkommen, dass sie Diener des Gottes des Ausgleichs waren.
Sie vergaßen, dass Ogon der war, dem sie ihre Existenz zu verdanken hatten.
Der Gott Xornog betrachtete das Geschehen mit Gram.
Er wollte nicht, dass die Menschen unsterblich und so intelligent waren, da er fürchtete, sie würden irgendwann gottgleiche Macht erlangen und Ogon, den großen Göttervater bedrohen.
Xornog wollte alle Menschen durch schlimme Krankheiten und Kriege vernichten und das gesamte Volk der Menschen von der Welt nehmen.
Doch Ogon, der Besonnene, schritt ein.
Er schlug den andern beiden Götter, seiner Tochter Kisha und seinem Sohn Xornog vor,
den Streit um die Menschen durch einen Kompromiss zu beenden:
Die Menschen sollten ihre Seelen behalten, damit Kisha sich an ihnen erfreuen konnte, doch sollte ihnen im Gegenzug die Unsterblichkeit genommen werden, sodass jeder Mensch irgendwann stirbt, sei es durch Kampf, durch Krankheit, durch Fluch oder durch Alter, für Xornogs Zufriedenheit.
Außerdem sollte Kisha nicht immerzu am Himmel zu sehen sein:
Es sollte Nächte geben, was bedeutet, dass Kisha immer so lange fort muss, wie sie am Himmel zu sehen war.
In der Nacht sollte Xornogs Auge, der Mond, als Mahnmal am Himmel stehen, um die Menschen an ihre begrenzte Lebenszeit zu erinnern.
Es sollte sie auch zur Demut und Dankbarkeit ermahnen.